Am heutigen Dienstag, den 18. November 2025, haben Filmfans die Gelegenheit, das legendäre Sci-Fi-Epos Waterworld Kevin Costner im Fernsehen zu erleben, ein Filmprojekt, für das der Hollywood-Star einst einen hohen Preis zahlte. Dieses berüchtigte Werk, das seinerzeit als der teuerste Film aller Zeiten galt, entstand, weil Kevin Costner eine entscheidende Warnung ignorierte. Möchten Sie herausfinden, wie sich eine apokalyptische Zukunft auf dem Wasser anfühlt und welche Hürden die Produktion mit sich brachte?
Der Endzeitstreifen Waterworld Kevin Costner wird heute Abend um 20:15 Uhr auf Nitro ausgestrahlt und läuft bis 22:50 Uhr. Alternativ steht er auch online zum Streaming bereit. Erleben Sie, wie die Polkappen geschmolzen sind und fast vollständig unter Wasser liegt. Doch inmitten dieser aquatischen Apokalypse hält eine kleine Gruppe von Überlebenden an der Hoffnung auf ein sagenumwobenes "Dryland" fest – ein trockener Fleck Erde, der die letzte Rettung verspricht.
Die Suche nach Dryland: Waterworld's dystopische Welt
In einer nicht allzu fernen Zukunft, in der das gesamte Eis des Planeten geschmolzen ist, kämpfen die letzten Menschen auf schwimmenden Städten und Booten ums Überleben. Einer von ihnen ist der hartgesottene Mariner, gespielt von Waterworld Kevin Costner, der durch seine Kiemen sogar an das Leben im Wasser angepasst scheint. Widerwillig schließt er sich der jungen Enola (Tina Majorino) und ihrer Adoptivmutter Helen (Jeanne Tripplehorn) an.
Enola trägt ein mysteriöses Tattoo auf ihrem Rücken, das als Karte zum legendären Dryland gedeutet wird. Doch nicht nur der Mariner ist hinter diesem letzten Stück Land her; auch die skrupellosen Smoker unter der Führung des bösartigen Deacon (Dennis Hopper) jagen das Mädchen. Die packende Geschichte entfaltet sich in einer visuell beeindruckenden, wenngleich kostspieligen, Kulisse.

Steven Spielbergs Warnung und die hohen Kosten von Waterworld
Während Kevin Costner nicht nur die Hauptrolle spielte, sondern auch als Produzent fungierte, übernahm Kevin Reynolds die Regie von Waterworld Kevin Costner. Reynolds hatte die ambitionierte Vision, den Film auf echtem, offenem Wasser zu drehen. Eine Entscheidung, vor der Filmlegende Steven Spielberg eindringlich warnte, wie aus einem Interview mit Autor Peter Rader hervorgeht. Doch sowohl Produzent als auch Regisseur schmetterten diese Bedenken ab.
Die Konsequenzen dieser Entscheidung waren gravierend: Die aufwendigen Kulissen wurden nicht in kontrollierten Becken errichtet, sondern direkt auf dem Meer. Kurz nach Beginn der Dreharbeiten zerstörte ein Hurrikan große Teile des schwimmenden Sets. Diese und weitere unvorhergesehene Komplikationen führten dazu, dass die Dreharbeiten mit 166 Tagen weit länger dauerten als geplant und die Produktionskosten explodierten.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte kein anderer Film derart immense Produktionskosten verschlungen. Mit einem Budget von 100 Millionen US-Dollar stand Waterworld Kevin Costner einem weltweiten Einspielergebnis von 264 Millionen US-Dollar gegenüber. Obwohl dies keine überwältigende Sensation war und viele von einer Enttäuschung sprachen, war der Film, wie Experten betonten, dennoch kein finanzieller Flop, da er mehr als das Doppelte seiner Produktionskosten wieder einspielte.
Kevin Costners Wagnisse: Mehr als nur Waterworld
Die Bereitschaft, große Risiken einzugehen, zieht sich wie ein roter Faden durch Kevin Costners Karriere. So soll er beispielsweise drei Millionen US-Dollar aus eigener Tasche investiert haben, um einen der besten Western der Filmgeschichte zu realisieren. In jüngster Zeit hatte er jedoch trotz des Erfolgs des gigantischen Yellowstone-Universums mit seinen Projekten weniger Glück. Seine aufwendigen Horizon-Epen beispielsweise entwickelten sich zu einem echten Misserfolg, was sogar die Zukunft von Teil 3 infrage stellt.

Trotz der finanziellen Herausforderungen und kritischen Stimmen bleibt Waterworld Kevin Costner ein bemerkenswertes Sci-Fi-Epos, das bis heute seine Zuschauer in seinen Bann zieht. Es ist ein Zeugnis für Costners unerschütterlichen Glauben an seine Visionen und seine Bereitschaft, für seine Filmprojekte alles aufs Spiel zu setzen.
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